Unterschtütze

Salli zämme

Servus

Griaß Gott

Gun Tach

Sinner Z´weg?

Guede Daag

Morge

Au Doo?

Dachverband
der Dialekte

Was isch grad los?

Hier geben wir aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen und zur Arbeit des Dachverbands der Dialekte Baden-Württemberg (DDDBW).

  • Beschd of Dahaim – Gala zum Landespreis für Dialekt

    Beschd of Dahaim – Gala zum Landespreis für Dialekt

  • Landespreis für Dialekt Baden-Württemberg: Verleihung 2026

    Landespreis für Dialekt Baden-Württemberg: Verleihung 2026

  • Mitgliederversammlung in Stuttgart am 11. Juli 2026

    Mitgliederversammlung in Stuttgart am 11. Juli 2026

Dinschtig

(Südfränkisch)

Daischtig

(Nordschwarzwald bis Filstal)

Zischtig

(Oberrhein)

Ziischtig

(Hochschwarzwald, Hochrhein)

Zaischtig

(Zollernalb, Oberschwaben)

Aftermeedig

(Ostalb, Iller)

Fähler? Noi, Dialäkt!

Bekenntnis zur Wertschätzung – die Dialektstrategie für Baden-Württemberg und das Projekt „Mundart in der Schule“

In früheren Jahrzehnten galten Dialekt und Mundart oft als überkommen und rückständig, gar als „Sprachbarriere“, die den Erfolg in Schule und Beruf behindern würden. Heute sind sich dagegen Wissenschaft und Dialektsprechende einig: Es handelt sich um durchaus differenzierte und somit höchst leistungsfähige Sprachsysteme, um wertvolle Kulturgüter des Landes und um eine unschätzbare sprachliche Ressource.

So begründet die Landesregierung das Engagement für unsere Mundarten in ihrer 2025 veröffentlichten Dialektstrategie für Baden-Württemberg „Mundarten bewahren und stärken“. Damit soll Wissen über die Dialekte im Land erhalten und gestärkt, ihnen Sichtbarkeit verschafft, sprachliche Vielfalt in der Bildung vermittelt und das Engagement zum Thema in der Zivilgesellschaft gestärkt werden. Bei der Umsetzung der Dialektstrategie sind verschiedene Ressorts der Landesregierung beteiligt. Das Kultusministerium hat den wichtigen Auftrag, die für den Bildungsbereich relevanten Aspekte aus der Dialektinitiative im Blick zu behalten und voranzutreiben.

  • Dialekt ist Bildungskompetenz

    In seinem Strategiepapier teilt das Staatsministerium weiter mit: „Der Dialekt ist keine der Standardsprache unterlegene Form des Deutschen, sondern eine Varietät, die in jeweiligen Gesprächssituationen und -anlässen ihre volle Berechtigung und Funktionalität hat und daher auch Vorteile mit sich bringen kann. Die Beherrschung von Dialekt ist daher eine Bildungskompetenz. Es ist auch nicht angemessen, den Dialekt als Sprachbarriere, also als Hindernis für die weitere (insbesondere bildungsbezogene oder berufliche) Entwicklung des Sprechenden anzusehen. Der Dialekt bereitet nur dann Schwierigkeiten, wenn er die einzige beherrschte Sprachform ist. Aus der letzten Erkenntnis leitet sich der unstrittige Ansatz ab, dass es Ziel der schulischen Bildung sein muss, die Standardsprache sowohl in Wort als auch in Schrift als weitreichendes und mächtiges Kommunikationsmedium zu beherrschen. Überholt und wissenschaftlich falsch ist dagegen der Umkehrschluss, im Gegenzug müsse der Gebrauch von Dialekten unterdrückt werden. Es ist sogar im Gegenteil übereinstimmende Ansicht, dass der individuelle Dialekt zusammen mit der Standardsprache und weiteren dazwischenliegenden Sprechlagen eine bereichernde innere Mehrsprachigkeit darstellt. Diese befähigt den Sprechenden, in zahlreichen Sprech- und Kommunikationssituationen flexibel und angemessen eine je eigene Fach- bzw. Umgangssprache bzw. Dialekt einzusetzen und zu verwenden. Dieses situative Anpassen ist eine günstige Ausgangssituation für Lernende beim Erwerb von Fremdsprachen.“

Eine Möglichkeit, das Thema Dialekt im Unterricht zu behandeln, bietet der Dachverband der Dialekte Baden-Württemberg (DDDBW) mit einem besonderen Projekt an: Regionale Varietäten sollen Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projektes „Mundart in der Schule“ vorgestellt werden. Zur Förderung der Mundarten in Schule und Unterricht lassen sich alemannische, fränkische und schwäbische Mundart-Künstlerinnen und -künstler verschiedener Sparten (Literatur, Musik, Kabarett) in Schulen einladen und gestalten dort eine Doppelstunde zum Thema Dialekt. Der Arbeitskreis „Mundart in der Schule“ hat sich 2003 aus Mitgliedern der Mundartvereine Muettersproch-Gsellschaft Verein für d alemannisch Sproch e.V., schwäbische mund.art e.V. und Förderverein Schwäbischer Dialekt gebildet. Seit dieser Zeit haben weit über 1000 Veranstaltungen landesweit stattgefunden. Die Aufwandsentschädigung für die Mundartschaffenden in Höhe von 250 Euro pro Veranstaltung wird vom Dachverband der Dialekte Baden-Württemberg (DDDBW) finanziert, der seit 2025 die Koordination des Projekts übernommen hat. Das Land unterstützt den DDDBW dabei mit seinen Informationskanälen in die Schulen, um das Angebot bekannter zu machen.

  • Auftrag zur wertschätzenden Haltung

    Nicht nur die Landesregierung, auch die Abgeordneten im baden-württembergischen Landtag haben sich bereits mit dem Thema regionale Sprachvarietäten befasst und den Wert der Mundarten als sprachliche Ressource erkannt. In der Präambel der Parlaments-Gruppe „Dialekte in Baden-Württemberg“ aus dem Landtag heißt es: „Insbesondere Kinder und Jugendliche, auch im ländlichen Raum, sprechen immer weniger Dialekt. Lag früher durchaus zurecht ein gesellschaftliches Bemühen darin, dass neben dem sowieso gesprochenen Dialekt auch die Standardsprache beherrscht werden sollte, geht es heute darum, neben der sowieso gesprochenen Standardsprache auch einen Dialekt zu beherrschen – bevor dieses auch identitätsbildende Kulturgut immer weiter verschwindet. Mit der „Mehrsprachigkeit“ von Dialekt und Standardsprache kann der bisweilen heute noch stattfindenden Stigmatisierung von Dialektsprechern entgegengewirkt werden. Das gemeinsame Beherrschen von Dialekt und Standardsprache führt zudem zu einem besseren Sprachverständnis, zu weniger Rechtschreibfehlern und bringt Vorteile beim Erlernen von Fremdsprachen.“

    Dabei ist die Behandlung des Themas Dialekt im Unterricht keine Zusatzaufgabe. Die Landesregierung erklärt in ihrem Strategiepapier: „In den Bildungsplänen der Schulen finden sich bereits heute vielfältige Anknüpfungspunkte für die Behandlung des Dialekts in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen der Fachpläne Deutsch. So erfahren die Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule Sprache auch im Kontext von sprachlichen Varietäten, einschließlich der Dialekte. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit verschiedenen Sprachvarietäten wird die Fähigkeit zur Unterscheidung von Standardsprache, Umgangs-/ Regionalsprache und Sprechen im Dialekt als zentrales Element im Kompetenzbereich Sprechen und Zuhören in den Bildungsplänen der Schularten berücksichtigt.“ Auch wird darauf hingewiesen, dass die allen Bildungsplänen zugrundeliegende Leitperspektive Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV) auch ein Auftrag zur wertschätzenden Haltung gegenüber Dialekten sowie Dialektsprechenden ist.

Die Mundartschaffenden im Projekt „Mundart in der Schule“ sind ebenso im vorschulischen Bereich tätig. Künftig will auch das Land die Anknüpfungspunkte für Dialekte im „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen“ stärken: „Im Umgang miteinander hören und erleben Kinder verschiedene Dialekte als wertvollen Bestandteil ihrer eigenen kulturellen Identität. Die Kinder erkennen, dass es verschiedene Sprachen, Dialekte und auch das Hochdeutsche gibt und alles jeweils seine eigene Berechtigung hat. Die hierbei entstehende informelle Beschäftigung mit Sprache kann durchaus als erster Schritt in eine langfristig angestrebte Mehrsprachigkeit gesehen werden. Der Umgang und die aktive Auseinandersetzung mit der sprachlichen Vielfalt und mit den mitgebrachten Dialekten der Kinder ist ein fester Bestandteil des Kita-Alltags und findet anlass- und themenbezogen, angepasst an die jeweiligen sozialen und örtlichen Gegebenheiten der Einrichtungen statt.“

Das Projekt wird mit Landesmitteln gefördert, trägt sich jedoch zum größten Teil durch Spendengelder.

Erfreulicherweise dürfen wir von Seiten der Heimatpflege und aus dem Kultusministerium auch weiterhin mit voller Unterstützung rechnen. In besonderem Maße Zuwendungen gewähren uns dieses Jahr wieder der Sparkassenverband Baden-Württemberg, zahlreiche regionale Filialen der Sparkassen im Land sowie die Landesbank Baden-Württemberg. Ein besonderer Dank geht an die Josef-David-Stiftung, die uns freundlicherweise bei der Finanzierung unserer Veranstaltungen im Raum Rastatt behilflich ist, an die Stiftung KESSLER+CO für Bildung und Kultur, die mit ihrem großartigen Engagement unsere Veranstaltungen vom Ostalbkreis her unterstützt und die Bürgerstiftung Weil am Rhein, mit deren Hilfe wir Besuche in einer Schule am Hochrhein ermöglichen können. Ebenfalls am Hochrhein wird das Projekt großzügig durch die Stoll VITA Stiftung und die Bruno-Epple-Stiftung gefördert. Die materielle und ideelle Wertschätzung für die geleistete Arbeit aller Beteiligten im Projekt „Mundart in der Schule“ durch private und öffentliche Träger zeigt die heimatpflegerische und kulturelle Bedeutung des Projekts und spiegelt seine regionale Verwurzelung wieder.

Spenden an den DDDBW sind steuerlich absetzbar.
betterplace.org sendet Ihnen automatisch eine Spendenbescheinigung zu.

Der DDDBW steuert die Organisation und Koordination des Projekts „Mundart in der Schule“. Bitte verwenden Sie zur Anmeldung, Protokollierung und Abrechnung von Veranstaltungen die unten stehenden Formulare.

Hinweis: Sollten Sie eines der Formulare/Protokolle lieber als interaktives PDF ausfüllen möchten, melden Sie sich gerne hier bei mir. 

Priis fir dialeggdschwädzer 2026

Dialekte prägen in Baden-Württemberg den Alltag und sind ein wichtiger Teil des Selbstverständnisses vieler Bürgerinnen und Bürger. Dieses sprach-kulturelle Erbe gilt es zu bewahren und zu fördern. Die Landesregierung hat deshalb im Rahmen ihrer Dialektinitiative den „Landespreis für Dialekt in Baden-Württemberg“ ins Leben gerufen. Das Land vergibt den Landespreis für Dialekt in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Dialekte (DDDBW).

Die Mittel für den Landespreis werden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bereitgestellt. Die Preissumme von 60.000 Euro wird aufgeteilt in sechs Kategorien. Die besten Beiträge in den einzelnen Kategorien werden von einer ehrenamtlichen Jury aus Fachleuten ausgewählt. Der Verband und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ermutigen dazu, die Kreativität und Vielseitigkeit des Dialekts in den verschiedenen Sparten auszudrücken.

Besonders danken wir der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg für die goßzügige Unterstützung. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg fördert den Landespreis, insbesondere die Preiskategorie Neue Medien.

Einsendeschluss zum Landespreis für Dialekt Baden-Württemberg war der 30. April 2026.
Die Verleihung wird am 10. Oktober 2026 in Oberkirch stattfinden.
Anmeldung über unsere Geschäftsstelle rudolf.buehler@dachverband-dialekte.de

Teilnahmebedingungen: Statut zum Landespreis für Dialekt

  • Zielgruppe

    Der Wettbewerb richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Wohnort. Die Preiskategorie „Junge Generation“ richtet sich explizit an Menschen unter 27 Jahren, die den Dialekt als Ausdrucksform innovativ und kreativ nutzen. Projekt- und Gruppenarbeiten auch aus Schulen und Bildungseinrichtungen sind in dieser Kategorie ausdrücklich erwünscht.

  • Preisgeld

    Die Preissumme von insgesamt 60.000 Euro wird aufgeteilt in sechs Kategorien. In jeder der Kategorien werden ein Hauptpreis von 5.000 Euro und zwei Förderpreise von 3.000 Euro und 2.000 Euro vergeben. Die Preise aller Kategorien können auch geteilt werden.

  • Jury

    Eine ehrenamtliche Jury wählt die besten Beiträge in den einzelnen Kategorien aus. Für ihre Arbeit bei den Ausschreibungen des Landespreises für Dialekt Baden-Württemberg 2024 und 2026 bedanken wir uns bei

    • Bernhard „Barny“ Bitterwolf (Lied/Musik)
    • Sabine Essinger ( Kabarett/Comedy/Live-Performance/Bühnenkunst)
    • Uli Führe (Lied/Musik)
    • Heidi Haaf (Junge Generation)
    • Susanna Heim (Neue Medien)
    • Hanno Kluge (Literatur)
    • Adrian Kutter (Film)
    • Thomas Liebscher (Kabarett/Comedy/Live-Performance/Bühnenkunst)
    • Mick Locher (Film)
    • Regina Reichert (Literatur)
    • Patricia Schmidt (Junge Generation)
    • Stefanie Schneider (Neue Medien)

D´Rubriga

  • Junge Generation

    In dieser medienoffenen Kategorie können Arbeiten von Kindern und Jugendlichen unter 27 Jahren eingereicht werden. Projekt- und Gruppenarbeiten auch aus Schulen und Bildungseinrichtungen sind ausdrücklich erwünscht.

  • Literatur

    Diese medienoffene Kategorie richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die mit eigenen Texten (Gedichten, Prosa, Bühnenwerken, Libretti, Blogs und Essays) teilnehmen möchten.

  • Lied/Musik

    In dieser Kategorie werden Werke von einzelnen Interpretinnen, Interpreten und Musikgruppen ausgezeichnet, die selbst verfasst und komponiert sind. Übersetzungen bekannter Werke in die Dialekte können nicht eingereicht werden.

  • Kabarett/Comedy/Live-Performance/Bühnenkunst

    Für diese Kategorie kann ein bühnentauglicher Programmausschnitt von einzelnen Darstellerinnen, Darstellern oder von Gruppen eingereicht werden.

  • Film

    Filme aller Genres (Kurz- und Langfilme, Animationsfilme, Dokumentationen etc.) können ohne Laufzeitbeschränkung eingereicht werden.

  • Neue Medien

    In dieser Kategorie sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, die sich mit Podcasts, Hörbüchern, Influencer-Kanälen, Online-Kampagnen etc. bewerben möchten.

Am 21.10.2024 fand die festliche Verleihung des ersten Landespreises für Dialekt im Neuen Schloss in Stuttgart statt.

oiner vo ons werra

Unterstütze die Arbeit des Verbands durch deine Mitgliedschaft! Ob als Verein oder als privates Fördermitglied: Werde Teil einer Gemeinschaft, deren Ziel die Wertschätzung unserer gesprochenen Sprache ist.

  • Was beinhaltet die Mitgliedschaft?

    Juristische Personen wie Vereine erwerben mit der Mitgliedschaft ein Stimmrecht bei der jährlichen Mitgliederversammlung. Bei Vereinen ist eine Staffelung der Stimmen pro Verein vorgesehen: bis 99 Mitglieder – 1 Stimme; ab 100 Mitgliedern – 2 Stimmen; ab 1000 Mitgliedern – 3 Stimmen. Außerdem erhalten Vereine Rede- und Antragsrecht. Aufgabe des Verbands ist die Förderung von einzelnen Mitgliedern bzw. deren Veranstaltungen. Mit der Fördermitgliedschaft erwirbst du als natürliche Person ein Antragsrecht bei der jährlichen Mitgliederversammlung.

  • Wie läuft der Mitgliedsantrag ab?

    Nach Ausfüllen des Aufnahmeantrags entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als Mitglied bzw. Fördermitglied in den Verband. Wir kontaktieren dich, sobald die Entscheidung vorliegt.

Was hesch devu?

Als Verein oder Fördermitglied profitierst du auf vielen Ebenen von der Arbeit des Dachverbands für Dialekte. In unserem großen Netzwerk finden deine Ideen, Wünsche und Vorschläge Gehör, denn wir bieten gegenseitige Unterstützung und verstärken so die Sichtbarkeit deiner Dialektkultur. Zum Beispiel können wir unsere Mitgliedsvereine bei ihren Veranstaltungen fördern. Mit deiner Teilhabe und Mitsprache gestaltest du unsere Agenda also aktiv mit. Mit deiner Mitgliedschaft wirst du Teil einer Gemeinschaft, in der Zusammenhalt und Austausch zum Katalysator für echte Veränderung werden können.

De Dachverbond iwwa de Varoine

Der Dachverband der Dialekte Baden-Württemberg (DDDBW) ist ein Zusammenschluss von Vereinigungen, Gemeinschaften, Institutionen und Einzelpersonen im Bereich Dialekt und Mundart im gesamten Bundesland Baden-Württemberg. Der Dachverband bietet einen organisatorischen und inhaltlichen Rahmen für die institutionalisierte Förderung der Dialekte.

  • Unsere Geschichte

    Die Gründung des Dachverbands der Dialekte Baden-Württemberg (DDDBW) geht auf eine fraktionsübergreifende Abgeordnetengruppe aus dem Landtag von Baden-Württemberg um Dr. Markus Rösler MdL zurück. Damit wurde bereits im Herbst 2023 der organisatorische und inhaltliche Rahmen für die landesweit institutionalisierte Förderung der Dialekte geschaffen. Seit 2024 schreibt der Dachverband zusammen mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung Kunst den Landespreis für Dialekt Baden-Württemberg aus, der mit einer Gesamtsumme von 60.000 Euro dotiert ist.

    Hier geht’s zur Präambel der Landtagsinitiative

    Kontakte zu den Ansprechpartnern der Fraktionen Grüne, CDU, SPD und FDP der Landtagsinitiative:

    Dr. Markus Rösler – markus.roesler@gruene.landtag-bw.de

    Willi Stächele – willi.staechele@cdu.landtag-bw.de

    Andreas Kenner – andreas.kenner@spd.landtag-bw.de

    Jochen Haußmann – jochen.haussmann@fdp.landtag-bw.de

  • Unsere Ziele

    Ein besonderes Augenmerk richtet der Verband bei seiner Arbeit auf die Angehörigen der jüngeren Generation. Heißt es doch in der Begründung zum Antrag der Abgeordnetengruppe um Dr. Rösler MdL (Drucksache des Landtages 16/6102 vom 12.4.2019), es „ist die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen von ganz besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, Dialekte zu fördern“. Der DDDBW befürwortet mit seinen satzungsmäßigen Zielen die Dialektinitiative des Landes Baden-Württemberg und die Ziele der Abgeordneten im Landtag sowie das im Aufruf des Ministerpräsidenten vom März 2023 formulierte Ziel, „die vielfältigen Dialekte als wertvolles Kulturgut zu erhalten und zu fördern“.

    Dem Engagement der Dialektinitiative und der regionalen Vereine ist es zu verdanken, dass es heute vielfältige Aktivitäten im Bereich Dialektarbeit für Kinder gibt. In allen Dialektregionen des Landes gibt es Projekte, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten. Hier eine Auswahl:

    • Die Kinderhomepage www.Babbelbobbel.de (erstellt für Unsere Sprachheimat von Mundartautor Michael Köhler aus Ettlingen, gefüttert von Unsere Sprachheimat) bietet seit fast zwei Jahren eine beachtliche Fülle an Materialien, Spielen, Geschichten und Gedichte und Hörbeispielen in Dialekt. Dieses Angebot ist einmalig in Deutschland. Kein anderes Bundesland kann so etwas aufweisen.
    • Unter der Mitarbeit von Wulf Wager, dem Initiator unseres Projekts Mundart in der Schule, ist beim Landesmusikrat Baden-Württemberg eine CD „Schwäbische Kinderliedla“ erschienen. Dabei sind auch die aktuellen Dialektbotschafter des Landes, Äffle & Pferdle. Alle Einnahmen aus dem Verkauf der CD gehen zugunsten von Straßenkindern im Ländle an die EVA Stuttgart, die diese Kinder und Jugendlichen betreut.
    • Unter dem Motto „Lies mr emol vor“ sind bei der Muettersproch-Gsellschaft für d’alemannisch Sproch mehrere Bücher in Alemannisch für Kinder erschienen, etwa „10 Alemannischi Kindergschichte un e paar Versli“ oder die Kinderlieder-CD „Sing emol“. Demnächst wird das Buch „Mundartgedichte für Kinder“ bei der Sprachheimat veröffentlicht.
      Werke weiterer Mundartautoren und Mundartautorinnen für Kinder sind z.B. im Verlag Regionalkultur veröffentlicht worden.
    • Das Projekt Mundart in der Schule ist nun auch für Kindergärten und Kindertagesstätten verfügbar.. 
  • Unsere Mitglieder

    Unsere Mitglieder sind Vereinigungen, Gemeinschaften, Institutionen und Einzelpersonen im Bereich Dialekt und Mundart in Baden-Württemberg. Eine Auflistung unserer derzeitigen Mitgliedsvereine finden sie hier

  • Unser Beirat

    Der Beirat soll nach Möglichkeit die vielfältige Dialektlandschaft Baden-Württembergs abbilden. Er vermittelt in Gesellschaft, Wissenschaft und Politik. Die Mitglieder des Beirats stehen dem Vorstand in allen wichtigen Fragen des Verbands beratend zur Seite. Sie unterstützen ihn in strategischen und finanziellen Fragen wie auch im öffentlichen Auftreten.

    Im Beirat sollen vertreten sein:

    • bis zu sieben Personen, die von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt werden.
    • bis zu sieben weitere Personen, die vom Vorstand auf drei Jahre benannt werden. Darunter sollen sich Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen, der zuständigen Fachministerien und aus den Medien befinden.

    Die aktuellen Mitglieder unseres Beirats:

    • Jörg Beirer, Mundartgesellschaft Württemberg
    • Heiner Bernhard,  Verein Kurpfalz
    • Dr. Ewald Hall, Historischer Verein für Mittelbaden
    • Johannes  Köhler, Jugendbeirat
    • Dr. Bernd Langner, Schwäbischer Heimatbund
    • Friedel Scheer-Nahor, Muettersproch-Gsellschaft
    • Jürgen von Bülow, Landesverband Amateurtheater
    • Dr. Heiko Feurer, Staatsministerium Baden-Württemberg
    • Vittorio Lazaridis, Ministerium für Kultus Baden-Württemberg
    • Anne-Katrin Leukhardt, Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg
    • Prof. Dr. Simon Pröll, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    • Dr. Tobias Streck, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    • Dr. Julia Braun, Eberhard Karls Universität Tübingen
    • Prof. Dr. Karin Schweizer, Pädagogische Hochschule Weingarten
    • Stefanie Schneider, Südwestrundfunk

Unna Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und bis zu zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der Schatzmeister/in, dem/der Schriftführer/in und bis zu vier weiteren Mitgliedsvertretern/-vertreterinnen. Der Vorstand sollte die vielfältige Dialektlandschaft Baden-Württembergs abbilden. Er wird, getrennt nach den einzelnen Funktionen von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder/innen auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Der/die Vorsitzende und sein/e Stellvertreter/in vertreten einzeln den Verband gerichtlich und außergerichtlich. Der/die Vorsitzende beruft ein und leitet die Sitzungen des Vorstands und der Mitgliederversammlung. Er/Sie ist für die Durchführung von deren Beschlüsse verantwortlich. Das Amt des Verbandsvorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

Dr. Martin Kistler

erster Vorsitzender

„Die Dialekt-Vielfalt ist eine Stärke von Baden-Württemberg. Ich freue mich, dass ich als Vorsitzender des Dachverbandes dazu beitragen kann, dass die Stimme der Dialekte im Land gestärkt wird.“

Veronica Kerber

stellvertretende Vorsitzende

„Warum ich mich für den Dialekt engagiere: …weil ich andere ermutigen möchte, ihre sprachlichen Wurzeln als das anzunehmen, was sie sind; eine besondere Verbindung zu einem Schatz an kultureller Vielfalt und Authentizität.“

Pius Jauch

stellvertretender Vorsitzender

„Warum Dialekt? Weil es zur Beschreibung einer komplexen Welt mehr Worte braucht und nicht weniger.“

Reinhold Frank

Schatzmeister

„Warum Dialekt? Weil ohne mei Schbrooch ben i net i!“

Dr. Wolfgang Wulz

Schriftführer

„Warum Dialekt? Weil ich ihn als wertvolles Spracherbe und erhaltenswertes Kulturgut ansehe.“

Karlheinz Geppert

Mitgliedsvertreter

„Jede Region liebt ihren Dialekt, ist er doch eigentlich das Element, in welchem diese Seele ihren Atem schöpft.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Heidi Zöllner

Mitgliedsvertreterin

„S Alemannisch isch mi Heimet, wo i überall ane mitneh cha.“

Heidi Ströbel

Mitgliedsvertreterin

„Dialekt ist mittlerweile ein seltenes Gut, das es zu pflegen, zu erhalten und weiterzugeben gilt. Für mich ist Dialekt Heimat und wenn ich Dialektsprecher höre, wird mir warm ums Herz. Deshalb benutze ich meine Muttersprache, ohne wenn und aber.“

Dr. Rudolf Bühler

Geschäftsführung

„Warum Dialekt? Weil ich im Dialekt so schwätzen kann, wie ich will.“

    Oosre Freind

    Unsere Mitglieder sind Vereinigungen, Gemeinschaften, Institutionen und Einzelpersonen im Bereich Dialekt und Mundart in Baden-Württemberg. Eine Auflistung unserer derzeitigen Mitgliedsvereine finden Sie hier.

    Gnitze Schaffer

    Hier findet ihr unseren Pressespiegel und Links zu interessanten Themen, die den Dachverband betreffen.

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    Dachverband der Dialekte Baden-Württemberg

    Haus der Heimat

    Schloßstr. 92

    70176 Stuttgart

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    Geschäftsführung: Dr. Rudolf Bühler